SPD-Stadtmeisterschaften im Bügeln

Der Ortsverein Schinkel richtet am Samstag 27. September ab 15 Uhr die erste, offene SPD-Stadtmeisterschaften im Bügeln für Mixed-Teams aus. Und nein, es geht dabei nicht um das Glätten von Textilien mittels erhitzter Eisen! Bügeln ist tatsächlich ein Geschicklichkeitsspiel, das dem Boule und dem Krocket ähnelt. Es entstand im 14. Jahrhundert am Niederrhein und wird heute noch vor allem in den Niederlanden, dort „professionell“ in einer Liga, gespielt.

Seit September letzten Jahres befindet sich die nördlichste Bügelbahn Deutschlands im Stadtteil Schinkel im Garten der Heilig-Kreuz-Kirche (Schützenstr. 87). Bei der SPD-Stadtmeisterschaft treten immer zwei Zweier-Teams mit insgesamt vier Kugeln gegeneinander an. Ziel ist es, Punkte zu sammeln, indem man die eigene Kugel durch den Bügel treibt. In Viertel-, Halb- und Finale wird der erste Stadtmeister ermittelt. – „Feldversuche der Schinkeler SPD haben eindrucksvoll bestätigt, dass sich die Treffergenauigkeit mit Hilfe von Getränken und Speisen in geselliger Runde deutlich erhöhen lässt. Der Spaß steht auf alle Fälle im Vordergrund“, so Organisator Jürgen Krauß.

Schmackhaft und unterhaltsam

Am 23. August war es wieder so weit: Das Stadtteilfest „Der Schinkel is(s)t bunt“ im Garten der Pauluskirche fand zum sechsten Mal statt. Die Organisatoren des Heinz-Fitschen-Hauses konnten viele lokale Vereine und Organisationen begrüßen; darunter auch die SPD Schinkel, die mit 20 Personen an zwei großen in Rot gekleideten Tischen dabei war. Bei sonnigem Wetter wurde die kulinarische Vielfalt des Stadtteils zwischen den Tischen geteilt und alle waren sich zu später Stunde einig: nächstes Jahr wieder!

Sommerferienstand

Am ersten Mittwoch der Ferien war die SPD Schinkel mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt an der Ebertallee vertreten. Robert Alferink erfuhr großen Zuspruch für seine Oberbürgermeisterkandidatur und führte viele Gespräche meist zu städtischen Themen. Neben großem Interesse an der neuen Ausgabe der Ortsvereinszeitung „Unser Schinkel“ gab es auch einen spontanen Parteieintritt.

Sogleich machten sich einige Genossinnen und Genossen auf den Weg, um die „Uschi“ in die Briefkästen zu verteilen. Bis Ende Juli sollen 10.000 Exemplare die Schinkelanerinnen und Schinkelanern erreichen.

Als Download gibt es hier die aktuelle ‚Unser Schinkel‘.

Robert Alferink wird SPD-Oberbürgermeisterkandidat

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im historischen Rathaus haben der Osnabrücker SPD-Parteivorstand und die mit der Suche nach einem geeigneten Kandidaten befasste Findungskommission aus Partei und Fraktion den Schinkeler SPD-Ratsherrn Robert Alferink als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters vorgestellt. Robert Alferink wird damit bei der Oberbürgermeisterwahl am 13. September 2026 gegen Amtsinhaberin Katharina Pötter antreten.

Alferink vertritt die Stadtteile Schinkel, Gartlage, Innenstadt und Sonnenhügel im Osnabrücker Stadtrat. Er ist stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und deren stellvertretender Vorsitzender. Zudem ist er seit November 2024 auch Parteivorsitzender der Osnabrücker SPD.

Der Osnabrücker Parteivorstand bestätigte die Nominierung von Robert Alferink durch die Findungskommission mit einem einstimmigen Votum. Auch aus der Osnabrücker SPD-Ratsfraktion kommt Zustimmung. „Robert Alferink hat das Zeug dazu, Osnabrück nach Vorne zu bringen“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende im Osnabrücker Stadtrat, Susanne Hambürger dos Reis. „Mit ihm bekommen die Bürgerinnen und Bürger eine engagierte, kompetente und nahbare Alternative für den Spitzenjob im Rathaus. Und die Osnabrücker SPD macht deutlich, dass wir die Oberbürgermeister- und Kommunalwahl im kommenden Jahr gewinnen wollen.“
Zeitgleich mit der Oberbürgermeisterwahl finden 2026 auch die Kommunalwahl statt, bei der der gesamte Osnabrücker Rat neu gewählt wird.

Weitere Informationen: www.robert-alferink.de

Geschichte der Osnabrücker Sozialdemokratie

Die SPD-Ortsvereine Osnabrück-Nord und Schinkel hatten am 18. Juni in den „Adlerhorst“ eingeladen und viele waren gekommen: „150 Jahre SPD Osnabrück – Die Geschichte unserer Partei“, ein Vortag von Heiko Schulze, der zum Nachdenken und manchmal auch zum Schmunzeln anregte. Aus der Geschichte der Osnabrücker SPD kann viel für das aktuelle Handeln und die Zukunft der Partei gelernt werden.

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen 2025

Auf der Jahreshauptversammlung am 11. Juni in der Q1-VfL-Fan-Tankstelle trafen sich die Genossinnen und Genossen, um einen neuen Vorstand zu wählen und die aktuelle politische Lage zu diskutieren.

Nach den Berichten des Vorsitzenden und der Kassiererin standen zunächst die Wahlen an. Kontinuität war dabei das Ergebnis: Einstimmig wiedergewählt als Vorsitzender wurde Dirk Koentopp und auch auf den weiteren Positionen des engeren Vorstands gab es wenig Veränderungen: Robert Alferink (stellv. Vorsitzender), Heidrun Achler (Kassiererin), Kerstin Pentermann (Schriftführerin), Gabriele Uthmann (stellv. Schriftführerin).

Bei den Beisitzern gab es viele neue Kandidaten, die allesamt in den Vorstand gewählt wurden. Änderung hierbei, dass sich jeder Beisitzer einen Schwerpunkt für seine Amtszeit ausgewählt hat und sogleich hierzu Ansprechpartner und Berichterstatter ist: Tobias Breitkopf (Öffentlicher Raum), Christoph Determann (Kultur und Sport), Fabiano Heuer (Jugend und Schule), Ralph Hohn (Senior:innen und Inklusion), Nikolas Klenke (Soziales und Kultur), Rainer Kopatz (Schinkeler Geschichte), Jürgen Krauß (Veranstaltungen) und Tobias Münning (Bildung).

Unter dem Punkt „Aktuelle politische Lage“ wurden dann u.a. die ersten Vorbereitungen für das Kommunalwahljahr 2026 getroffen: ein Zeitplan erstellt und Themen festgelegt. „Der Schwung aus Europa- und Bundestagswahlkampf geht so nahezu nahtlos in die nächsten 15 Monate“, zeigte sich Koentopp erfreut. Ein tolles Team habe sich gebildet, dass großen ehrenamtlichen Einsatz und Hilfsbereitschaft untereinander auszeichne.

SPD Schinkel kritisiert „Manifest“

Mit großer Irritation hat die Schinkeler SPD das sogenannte Manifest zur Kenntnis genommen, das unter anderem von Ralf Stegner und Rolf Mützenich unterzeichnet wurde. In diesem fordern die Unterzeichner eine neue diplomatische Offensive gegenüber Russland und lehnen dabei „einseitige Schuldzuweisungen“ ab. Gleichzeitig fordern die Unterzeichner einen Verzicht auf eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben des Bundes sowie auf eine Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen.

Die SPD Schinkel sieht in diesem Ansatz eine offensichtliche Realitätsverweigerung der Unterzeichner. „Dass im Manifest sogar die Ostpolitik Willy Brandts bemüht wird, ist eine Umkehrung der Realität“, so Dirk Koentopp, Schinkeler SPD-Ortsvereinsvorsitzender (Foto: links). „Die Situation der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts ist kaum mit der Situation heute zu vergleichen.“

Der Ortsverein fordert die unterzeichnenden SPD-Bundestagsabgeordneten auf, sich hinter die Bemühungen der Bundesregierung zu stellen, Russland durch die Unterstützung der Ukraine zum Einlenken zu bewegen. „Unser Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und die Bundesregierung leisten aktuell immens viel, um Deutschland verteidigungsfähig zu machen. Solche Querschläger sind weder hilfreich noch angebracht“, so Robert Alferink, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. – Eine Diskussion des Manifests auf einem Parteitag wäre laut Alferink und Koentopp die bessere Wahl gewesen, anstatt jetzt ein solches Papier an die Presse zu geben.

Kommunalwahl 2026

Am Pfingstwochenende kam der Vorstand der SPD Osnabrück, zu dem auch vier Mitglieder aus dem Ortsverein Schinkel gehören,  zu einer intensiven Klausurtagung zusammen. In konzentrierter Atmosphäre wurde sich Zeit genommen, um zentrale Themen für die kommenden Monate zu besprechen – und um gemeinsam die nächsten Schritte ins Wahljahr 2026 zu planen.

„Wir gehen mit klarer Haltung, viel Energie und einem engagierten Team in die nächsten Monate. Die SPD wie immer bereit – für gute Politik vor Ort und für eine starke Stimme für alle Menschen in unserer Stadt“, so der Osnabrücker Vorsitzende Robert Alferink.

SPD Schinkel tagt an ungewöhnlichem Ort

Sitzung während der Osnabrücker Maiwoche? Kein Problem; die Monatsversammlung wurde in den Grünen Jäger in der Innenstadt verlegt. Mit einer komprimierten Tagesordnung und einer ergebnisorientierten Leitung konnte nach einer Stunde der gesellige Teil startet: Bratwurst und Erdbeerbowle auf dem Osnabrücker Stadtfest.

Offener Stammtisch im Schinkel

Die SPD Schinkel bietet ab Mai immer am ersten Montag im Monat ab 19 Uhr die Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger an, losgelöst von Regularien von Ortsvereinssitzungen und ohne Detailkenntnisse mit Mitgliedern des Ortsvereinsvorstands ins politische Gespräch zu kommen. „Alles, was unter den Nägeln brennt, kann angesprochen werden“, so Organisator Jürgen Krauß. Gern können auch SPD-Mitglieder Nachbarn und Bekannte zur Q1 VfL-Fan-Tankstelle mitbringen. Fragen würden direkt beantwortet oder zur Beantwortung weitergeleitet. Der Ortsvereinsvorstand erhofft sich, mit diesem niedrigschwelligen, regelmäßigen Angebot noch genauer die Nöte und Wünsche der Bevölkerung wahrzunehmen. „Mehr Politik zum Anfassen.“